RAINER BUCHMANN - Frankfurt
b+b Entree Rainer Buchmann An alle b+b-Fans und die, die es werden wollen Die Gründung von b+b im Iahr 1974 markiert die spannendste Epoche in meinem Leben. Autos waren schon immer meine Leidenschaft und spektakuläre b+b Autos die Stars der glamourösen 80iger.

Die Motivation und Energie zur ungewöhnlichen Firmenidee von b+b bekam ich aus meinem spielerischen Erfindungsgeist‚ dem Drang diese Ideen in der Realität umzusetzen und aus der Neugierde auf die Welt und aussergewöhnliche Menschen. Das Terrain Auto eignete sich hervorragend dazu, innovative Ideen zu forcieren: Das Auto als spektakuläres Objekt von Freiheit und Individualität. Dabei war für mich immer wichtig mit dem Besten und den Besten zu arbeiten. Kein Zufall, daß ich Porsche als Basis für die b+b-Innovationen und technischen Modifikationen auswählte. Der T urbo-Targa, der von b+b geschaffen wurde, ist Ausdruck dieser Philosophie. - Automobile Innovationen mit zukunftsweisender Technik und anspruchsvollem Design.
Mir war damals schon klar, das herausragende Produkte auch in einzigartgier Weise vermarktet werden müssen, um ihr volles Potential zu entfalten. Früh entwickelte ich ein Netzwerk mit der internationalen Presse und b+b-Autos wurden vielfach die Heros der Titelblätter. Die schnelle weltweite Anerkennung meiner Auto - Creationen ermutigte mich eigene zukunftsweisende Technologien zu entwickeln. Hier galt für mich, der Erste am Markt zu sein. Deshalb war die Dynamik von b+b auch stets sprichwörtlich.

Meine Begeisterung fürs Auto ließ mich auch neue Kundenkonzepte gestalten. Wir waren Avantgarde in dieser Hinsicht: Der intensisve Kontakt mit meinen Kunden und einzigartige Events zeigten den Lifestyle von b+b und zogen auch die Weiblichkeit an. Mein b+b Team war technisch versiert, innovativ und weiblich attraktiv. Alle Facetten, die das Auto bietet, wurden hier gelebt.
Der Mercedes CW 311, realisiert von b+b, war „die Bombe’ in der Branche. Optik und Fahrerlebnis suchten ihresgleichen.

Als Technik-Freak lag mir ungeheuer viel daran, die aufkeimende Computertechnologie auch fürs Auto anwendbar zu machen, sozusagen die Informationstechnologie ins Auto zu bringen. Man denke z.B. an „DlNFO’ (digitales Informationssystem]. Es gab laufend neue Innovationsschübe, die auch zu erfolgreichen Kontakten mit der Automobilindustrie und deren Zulieferern führte.

Besonders habe ich mich in diesem Zusammenhang über den Auftrag für eine BMW Motorrad-Studie gefreut, die in futuristischem Design daherkommt. Immer wieder war ich als Ideengeber und Motivator gefordert und hatte das Glück, mich hier richtig ausleben zu können.
Der Spaßappeal von b+b steckte auch meine Kunden und die Presse an, wir zelebrierten die „Leichtigkeit des Seins’ z. B. bei einer Fahrt durch die Seealpen an die Cote d'Azur. Premiere der Kleinserie VW Polos war in Paris zum dortigen Automobil Salon. Diese b+b Polos, klein aber fein, waren echte Technologieträger und attraktiv obendrein. b+b feeling‚ so wie es mir gefiel, war zum einen intensive Denkarbeit, neue Gestaltungsideen und technologischer Fortschritt. Diese komplexe Gestaltungsaufgabe und die Vermittlung an Dritte, Kunden und die Presse, haben mich begeistert. Tolle nationale Kunden und Autofreaks aus allen Kontinenten machten das besondere Flair von b+b aus. Dadurch war ich viel im Ausland und konnte die verschiedenen Mentalitäten persönlich kennenlernen.
Meine wunderbare Zeit mit b+b endete 1986. Die vielen b+b Fans, der Oldtimer-Status der b+b Autos und erneutes Interesse aus der Industrie lassen mich jetzt einen Re-Start von b+b wagen. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie dabei sind.

Dr. Gerold Lingnau, langjähriger Ressortchef 'Technik und Motor' der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, hat mich fortwährend bei b+b begleitet - ist ein guter Freund geworden - und schreibt deshalb dieses Buch.

Ihr Rainer Buchmann